Die Zeit geht nicht ins Schreiben
Wer eine Website pflegt, verliert die meiste Zeit nicht beim Schreiben. Er verliert sie beim Verteilen: den Titel in das Titelfeld kopieren, den Anreißer in das nächste Feld, die Beschreibung für Google in ein drittes. Danach dasselbe auf Englisch. Bei zwanzig Seiten ist das ein Arbeitstag, und am Ende hat niemand etwas Neues gesagt.
Viele lassen sich Texte inzwischen von ChatGPT oder einem anderen Sprachmodell schreiben. Das Verteilen bleibt trotzdem. Die KI liefert einen langen Textblock, und das Zerlegen in Felder machst weiter du.
Wie es in Mesa läuft
In Mesa öffnest du eine Sammlung, zum Beispiel Leistungen oder Blog, und klickst auf „Inhalte importieren“. Dann geht es in fünf Schritten weiter:
Mesa schreibt eine Anleitung für dein Sprachmodell. Darin steht, welche Felder diese Sammlung hat, welche davon Pflicht sind und in welchen Sprachen du veröffentlichst. Du gibst nur an, worüber geschrieben werden soll und wie viele Einträge du brauchst.
Du gibst die Anleitung zusammen mit deinem Material an dein Sprachmodell. Material kann alles sein: eine Sprachnachricht, die du in der App des Sprachmodells einsprichst, ein paar Stichpunkte, ein altes Angebot als PDF.
Das Sprachmodell liefert die Einträge in genau der Form zurück, die Mesa erwartet. Du lädst die Datei hoch oder fügst den Text ein.
Mesa zeigt jeden Eintrag als Vorschau. Fehlt ein Pflichtfeld oder passt ein Wert nicht, steht der Eintrag auf „Prüfen“, mit dem Grund daneben. Du ergänzt die Lücke direkt dort.
Du speicherst alles als Entwurf oder veröffentlichst sofort. Einträge, denen noch etwas fehlt, landen als Entwurf, statt halb fertig online zu gehen.
Mesa schickt deine Inhalte dabei an kein Sprachmodell. Du entscheidest, welches du benutzt und was du ihm gibst.
Was das in der Praxis bringt
Bei Arda Media, einer Social-Media-Agentur aus Köln, sind so 20 Seiten für Leistungen, Städte und Branchen in 10 Minuten entstanden. Bei Domanh SFX waren es am ersten Tag 21 Produkte, ebenfalls über eine Anleitung eingepflegt.
Am meisten spart es bei mehreren Sprachen. Die Anleitung fragt die Sprachen gleich mit ab. Das Sprachmodell liefert Deutsch, Englisch und Polnisch in einem Durchgang, jedes Feld an seinem Platz. Du liest Korrektur, statt dreimal zu kopieren.
Was die KI nicht für dich tut
Die KI kennt deine Firma nicht. Sie ordnet, was du ihr gibst. Gibst du ihr drei Stichpunkte, bekommst du drei Stichpunkte in schöner Form. Die Substanz kommt von dir: das abgeschlossene Projekt, die Frage, die Kunden immer wieder stellen, der Preis.
Deshalb liest am Ende immer ein Mensch und gibt frei. Das muss nicht die Person sein, die importiert: Wer in Mesa nur schreiben darf, braucht für jede Veröffentlichung eine Freigabe.
Wozu man viele solcher Seiten überhaupt braucht, steht im Beitrag Warum dich ein One-Pager bei Google Kunden kostet.
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