Strategie

Warum dich ein One-Pager bei Google Kunden kostet

Google zeigt keine Firmen, sondern Seiten. Wer alles auf eine Seite packt, wird fast nur über den eigenen Namen gefunden. So baust du Seiten, über die neue Kunden zu dir kommen.

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Warum dich ein One-Pager bei Google Kunden kostet

Google sucht Seiten, nicht Firmen

Wer bei Google etwas sucht, bekommt keine Liste von Firmen. Er bekommt eine Liste von Seiten. Für jede Suche wählt Google die Seite aus, die genau diese Frage am besten beantwortet.

Ein One-Pager ist eine Website mit nur einer Seite. Leistungen, Team, Referenzen und Kontakt stehen untereinander. Damit hast du für jede Suche genau eine Seite im Rennen. Diese eine Seite soll gleichzeitig zu „Jahresabschluss“, „Lohnbuchhaltung“ und „Steuerberater für Zahnärzte“ passen. Sie passt zu keinem davon richtig.

Über deinen Firmennamen findet man dich trotzdem. Aber wer deinen Namen eintippt, kennt dich schon. Neue Kunden suchen nach ihrem Problem, nicht nach dir.

Ein Beispiel: die Kanzlei mit einer Seite

Nimm eine Steuerkanzlei mit 35 Leuten in Dresden. Sie betreut Arztpraxen, Handwerksbetriebe und Gründer. Sie macht Jahresabschlüsse und Lohnbuchhaltung und begleitet Firmenübergaben. Auf ihrem One-Pager steht das alles in einem Absatz.

Eine Zahnärztin sucht „Steuerberater für Zahnärzte Dresden“. Google zeigt ihr die Kanzlei, die dafür eine eigene Seite hat. Dort steht, welche Fragen Zahnarztpraxen haben, welche Praxen die Kanzlei schon betreut und wie das erste Gespräch abläuft. Die Kanzlei mit dem One-Pager ist vielleicht die bessere. Die Zahnärztin erfährt es nie.

Eine Seite je Frage

In der Branche heißen solche Seiten Money Pages: Seiten, die für genau eine Suche gebaut sind, hinter der ein Auftrag steht. Sie folgen einem einfachen Raster:

  • eine Seite je Leistung,

  • eine Seite je Stadt, in der du arbeitest,

  • eine Seite je Branche, die du betreust,

  • für die wichtigsten Paare eine eigene Seite: Leistung und Stadt, Leistung und Branche.

Aus drei Leistungen, vier Städten und drei Branchen werden so schnell zwanzig Seiten. Jede ist eine eigene Tür zu deiner Firma. Und anders als eine Anzeige kostet sie nicht bei jedem Klick Geld.

Was auf jeder Seite stehen muss

Zwanzig Seiten mit demselben Text und ausgetauschtem Ortsnamen helfen nicht. Google behandelt fast gleiche Seiten als Kopien und zeigt meist nur eine davon. Jede Seite braucht etwas, das nur auf ihr steht:

  • die Fragen, die genau diese Zielgruppe stellt,

  • ein Projekt oder eine Referenz aus dieser Branche oder Stadt,

  • einen Preis oder eine Preisspanne, wenn es eine gibt, denn wer „bis 500 Euro“ sucht, will eine Zahl sehen,

  • einen Weg zur Anfrage auf derselben Seite.

Warum das ohne CMS selten passiert

Wenn jede neue Seite ein Auftrag an einen Programmierer ist, bleibt es bei der einen Seite. Mit einem CMS legst du eine neue Seite selbst an: Vorlage wählen, Felder ausfüllen, veröffentlichen. Die Gestaltung steht schon, du lieferst nur den Inhalt.

Arda Media, eine Social-Media-Agentur aus Köln, hatte vorher gar keine Website. Mit Mesa entstanden 20 Unterseiten für Leistungen, Städte und Branchen in 10 Minuten. Daraus sind inzwischen 9.186 Impressionen bei Google geworden. Eine Impression heißt: Eine dieser Seiten stand in den Suchergebnissen eines Menschen. Wie das Projekt ablief, steht in der Fallstudie zu Arda Media.

So fängst du an

  1. Schreib deine Leistungen auf, und zwar so, wie ein Kunde danach sucht, nicht so, wie ihr sie intern nennt.

  2. Schreib die Städte und Branchen dazu, aus denen deine besten Kunden kommen.

  3. Wähl die fünf Paare, mit denen du am meisten verdienst. Für diese fünf baust du zuerst eine Seite.

  4. Schau nach drei Monaten in die Google Search Console, den kostenlosen Bericht von Google. Dort siehst du, welche Seiten gefunden werden. Dann baust du die nächsten.

Ergebnisse, die für sich sprechen

Vom Google-Drive zur Enterprise Infrastruktur, so skaliert ArdaMedia.

Arda Media ist eine Social-Media-Agentur aus Dormagen bei Köln, die Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Social-Media-Strategien unterstützt. Trotz starker operativer Arbeit für ihre Kunden fehlte der Agentur selbst jegliche professionelle digitale Infrastruktur: keine Webseite, keine einheitliche Markenidentität, kein System zur Verwaltung von Anfragen und keine Möglichkeit, über Suchmaschinen gefunden zu werden. Gawenda Studio hat Arda Media von Grund auf eine vollständige digitale Plattform aufgebaut, inklusive custom-codierter Webseite, individuellem CMS, Anfrage-Strecke und einer SEO-Strategie, die auf eigenem Content basiert statt auf Hoffnung.

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